Prüfangebot
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PfB Prüfzentrum
für Bauelemente
Lackermannweg 24
D - 83071 Stephanskirchen
t. 080 36 / 67 49 47 - 0
f. 080 36 / 67 49 47 - 28
Einzelprüfungen
A-D | E-K | L-T | U-Z
- Verformung
- Die Verformung ist bei Fenstern und Fenstertüren keine Problematik, die zu Reklamationen führt. Durch die Rundumverriegelung und die relativ einfache Reverformung sowie der Tatsache, dass über den Fenstergriff keine Fingerbetätigung sondern eine Handbetätigung zum Öffnen und Schließen vorliegt, sind die Grenzwerte der Luftdurchlässigkeit immer im zulässigen Bereich.
Auch die Verschließbarkeit lässt sich ohne größeren bzw. unzulässig hohen Kraftaufwand bewerkstelligen.
Anders ist dies bei Türen und Türblättern. Sie können bereits bei Verformung von über 2 mm zu Problemen führen und dies unabhängig von den Werkstoffen. Reagieren hygroskopische Werkstoffe wie Holz und Holzwerkstoffe auf Feuchteeinfluss, so reagieren nichthygroskopische Werkstoffe wie Kunststoff, Aluminium, Stahl auf Temperatureinfluss. Durch die Notwendigkeit bzw. das technische Bestreben, immer besser gedämmte Profile und Türblattkonstruktionen herzustellen, ist bereits die Belastung durch Sonneneinstrahlung ein nicht zu unterschätzendes Problem.
Das PfB hat durch insgesamt sechs Klimakammern für den Nachweis der Verformung an Türblättern bis zu 3 m Höhe vorgesorgt. Von hoher Feuchte oder niedrigen Temperaturen können die Türelemente im Maßstab 1:1 überprüft werden. Die Bestrahlung d.h. Sonnenbelastung erfolgt präzise durch kontinuierliche Abstandsregulierung, damit immer die gleiche Oberflächentemperatur, auch bei hoher Wärmedämmung des Türblattes, garantiert werden kann.
So werden generell die Prüfkörper bei dunklen Farben wie Enzianblau oder Moosgrün der Sonnenbelastung ausgesetzt, da bekannt ist, dass helle Farben eine weitaus geringere Oberflächentemperatur aufweisen als dunkle Farben.
Sämtliche Probekörper werden mind. 8 Tage nach Anlieferung in einem der zwei vorgegebenen Laborklimaten (23/50 und 20/65) gelagert. Vor und nach jeder Bewegung des Probekörpers, ob bei Anlieferung oder nach den jeweiligen Differenzklimabelastungen a bis e nach DIN EN 1121 werden sowohl die Gewichtsmassen auf 20 g genau erfasst als auch die Längs- und Querverformung und Verwindung gemessen.
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- Wärmeschutz
- Der Wärmeschutz wird gerade in den nächsten Jahren immer mehr an Bedeutung erlangen. Nach der Produktnorm kann der U-Wert über Tabellen abgelesen, über Berechnung genauestens errechnet oder gemessen (hotbox) werden.
Das PfB ist für alle drei Verfahren unterstützend tätig.
- Widerstand gegen Windlast
- Die Belastung durch Wind wirkt sich auf das Verformungsverhalten, die Durchbiegung von Pfosten und Riegeln (max. l/200 zulässig), die Verformung des Glases (max. 15 mm zulässig) sowie die Luftdurchlässigkeit aus. Des weiteren erfolgt über die Windlast eine Sicherheitsprüfung.
Bei Fassaden geht es u.a. um die Überprüfung der statischen Anforderungen und bei Toren um die Gesamtdurchbiegung. Wobei für Tore im Außenbereich generell gemäß Produktnorm Tore DIN EN 13241-1 : 2004-04 „Tore - Produktnorm - Teil 1: Produkte ohne Feuer- und Rauchschutz-eigenschaften“ die Windlastklasse 2 erreicht werden muss. Der Nachweis ist durch eine notifizierte Prüfstelle, wie z.B. das PfB, zu erbringen. Gerade für Tore und Fassaden ist der Nachweis an 1:1 Bauteilen notwendig, da z.B. bei Sektionaltoren oder Rolltoren, aber auch Rollläden eine theoretische Berechnung sehr problematisch und je nach Profilgeometrie nicht möglich ist.
Das PfB verfügt daher über einen Fenster-, Tore- und Fassadenprüfstand in der Größe von 9 x 6 m für Bauelemente dieser Größe!
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Verformung

Widerstand gegen Windlast