Einbruchhemmung

Bei der Bestimmung der einbruchhemmenden Wirkung ist das ganzheitliche Bauelement inklusive der Einbaumontage zu betrachten.

Die Prüfung ist unterteilt in drei Bereiche. Nach den Prüfungen der Widerstandsfähigkeit unter statischer und dynamischer Belastung, erfolgt die Prüfung der Widerstandfähigkeit gegen manuelle Einbruchversuche. Bei der Prüfung der Widerstandfähigkeit gegen manuelle Einbruchversuche sind vor allem Werkzeugauswahl und die Widerstandszeit ausschlaggebende Parameter für die Klassifizierung der Bauelemente.

Die Klassifizierung erfolgt in eine der vorhandenen sechs „Resistance Classes (RC)“ gemäß DIN EN 1627. Klassifiziert wird nach Bestehen obig ausgeführter Prüfungen.

U.a. lassen sich Türen, Fenster, Vorhangfassaden, Gitterelemente und Abschlüsse auf Einbruchhemmung prüfen. Tore werden unter Heranziehung der Vornormen DIN V ENV 1627 bis DIN V ENV 1630 geprüft. Einbruchhemmende Nachrüstsicherungen werden nach DIN 18104-1 bzw. -2 geprüft.

Relevante Normen:

Prüfnormen:
DIN EN 1628 – DIN EN 1630

Klassifizierungsnorm:
DIN EN 1627

Mindestanforderungen in Deutschland:

Anforderungen gemäß Klasse / Grenzwerte
keine Anforderungen

Ansprechpartner

Portraitbild Hans Thiele

Hans Thiele

(0)8036 674947 – 0

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PfB Leitfaden

Auf Basis der Produktnorm für Fenster und Außentüren und DIN 18055:2014 vorgegebenen baurechtlichen und freiwilligen Eigenschaften sind in dem PfB Leitfaden ausführlich und in Form von Quick – Check – Tabellen nachzulesen.