Windlast

Widerstandsfähigkeit gegen Windlast

Widerstandsfähigkeit gegen Windlast ist die Fähigkeit eines Fensters oder Außentür Winddruck zu widerstehen.

Die Widerstandsfähigkeit gegen Windlast wird nach DIN EN 12211 geprüft und nach DIN EN 12210 klassifiziert. Die Widerstandsfähigkeit gegen Windlast wird bei Über- und Unterdruck (P1) in der Prüfkammer, ermittelt. Dabei wird die Verformung des Probekörpers an der Stelle gemessen, an der die größte Verformung (A, B oder C) zu erwarten ist. Die Verformung muss in Deutschland in der Verformungsklasse B oder C liegen. Anschließend wird der Probekörper 50 Wechsellastzyklen unter Über- bzw. Unterdruck (P2) ausgesetzt. Die Prüfung wird durch die Prüfung der Sicherheitslast (P3) auf Über- bzw. Unterdruck abgeschlossen.

Relevante Normen:

Prüfnorm
DIN EN 12211

Klassifizierungsnorm
DIN EN 12210

Klasse nach DIN EN 12210 P1 [Pa]a P2 [Pa]b P3 [Pa]c
1 400 200 600
2 800 400 1200
3 1200 600 1800
4 1600 800 2400
5 2000 1000 3000
Exxxxc

 

a unter dieser Beanspruchung dürfen keine Funktionsbeeinträchtigungen, bleibende Verformungen oder Beschädigungen auftreten

b Dieser Druck wird 50 mal wiederholt

c Prüfkörper mit Beanspruchung oberhalb Klasse 5, werden mit Exxxx klassifiziert, wobei ->xxxx der tatsächliche Prüfdruck P1 ist.

Klasse nach DIN En 12210 relative frontale Durchbiegungen
A <l/150
B <l/200
C <l/300

Ansprechpartner

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Andreas Nerz

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Christoph Geiger

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PfB Leitfaden

Auf Basis der Produktnorm für Fenster und Außentüren und DIN 18055:2014 vorgegebenen baurechtlichen und freiwilligen Eigenschaften sind in dem PfB Leitfaden ausführlich und in Form von Quick – Check – Tabellen nachzulesen.